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Kirchen und Räume

Eine Gemeinde - verschiedene Räume:

 

Gemeindezentrum Am Fennpfuhl
Paul-Junius-Straße 75, 10369 Berlin

 

Das Gemeindezentrum wurde im Rahmen des Neubauprogrammes "Kirchen für neue Städte" des Bundes der Evangelischen Kirchen in der DDR erbaut. Seit 1973 entstand so eine neue Stadt rund um den Fennpfuhl. Eine Kirche wurde dort nicht geplant. Die Devisenknappheit des Staates kam dem Engagement von Mitarbeiter*innen und Gemeindegliedern der 1976 gegründeten neuen Gemeinde entgegen und so konnte das Gemeindezentrum der Kirchengemeinde "Am Fennpfuhl" 1984 eingeweiht werden.

 

Das Foyer in der Mitte des Gebäudekomplexes lädt zur Begegnung vor und nach Veranstaltungen ein. Der Feierraum, in dem Gottesdienste, aber auch Gemeindefeste und andere größere Veranstaltungen stattfinden, wird von einem großen freistehenden Kreuz geprägt. Dieses, wie andere Gestaltungselemente, ist von Friedrich Press für das Gemeindezentrum geschaffen worden.

Alte Pfarrkirche Lichtenberg

Loeperplatz, 10367 Berlin

 

Die Kirche stammt aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Sie wird als rechteckiger Feldsteinquaderbau ohne Chor, Turm oder Grabgewölbe errichtet. Im Jahre 1392 kauft die Stadt Berlin das Dorf Lichtenberg und erlangt dadurch zugleich das Patronatsrecht über die Kirche.

 

1539 wird die Kirche evangelisch. In dieser Zeit errichtete man in der Kirche ein Kreuzgewölbe. Die Kriege der folgenden Jahrhunderte treffen auch Lichtenberg schwer; zeitweise gibt es nur noch vier Bauernfamilien im Ort.

 

Erst Ende des 18. Jahrhunderts ist die Gemeinde in der Lage, die dringendsten Arbeiten an der Kirche ausführen zu lassen. Dabei wird auch 1792 der Turm errichtet. 1846 wird die Kirche erneut umgebaut, das Gewölbe wird wieder entfernt und Emporen und eine Orgel eingebaut. Die alten Spitzbogenfenster werden erweitert und der Altar von der Ostseite auf die Westseite unter den Turm versetzt. Der Eingang ist nun an der Ostseite.

1945, am Ende des Zweiten Weltkriegs, wird die Kirche durch Bombentreffer zur Ruine. 1950 beginnt der Wiederaufbau. Der Altar wird nun wieder nach Osten verlegt und der Eingang nach Westen, die Fenster bekommen eine ursprünglichere Form. 1964 erhält die Kirche eine neue Orgel. Als letztes wird 1966 die Turmspitze errichtet. Im Turm hängen heute drei Glocken.

 

Bei allen Umbauten über die Jahrhunderte änderte man den alten Grundriss der Feldsteinmauern nicht. Der schlichte Raum ähnelt noch heute der ursprünglichen Form im 13. Jahrhundert, auch wenn von den alten Ausstattungsstücken nur noch die Taufschale aus dem 17. Jahrhundert erhalten ist.

 

Einzige neue Ausstattungsstücke sind vier Ikonen, die heute an der Ostwand hinter dem Altar hängen.

 

[Beim Klicken auf das Bild erscheint ein Video der Klangrauminstallation "fern-nah" der Gruppe WAH, vom Mai 2019.]

Pfarrhaus und Pfarrgarten

Moellendorffstraße 33, 10367 Berlin

 

Das Pfarrhaus ist das zweitälteste Wohnhaus in Lichtenberg, erbaut 1848, um 1900 herum erweitert.

Hier gibt es zwei Gemeinderäume und einen schönen Garten, nach hinten raus.

Die alte Baracke stammt aus den 60er Jahren, diente der Fennpfuhl-Gemeinde, als das Gemeindezentrum noch nicht bestand, als Gemeinderaum. Mittlerweile kann sie nur noch als Lager genutzt werden.

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